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Joker entscheidet Spitzenspiel

Am Sonntag war es nun soweit – der 27. Spieltag der C1 ruft zum Spitzenspiel und gleichzeitig zum Albtal-Gipfel. Bei bestem Fußballwetter, vollen Zuschauerrängen und bester Unterstützung von und für beiden Seiten traf unsere in der Rückrunde bislang ungeschlagene Mannschaft auf die Nachbarn aus Bad Herrenalb.

Die Gäste kamen unter souveräner und unaufgeregter Leitung vom jungen Schiedsrichter Jonas Becker etwas besser ins Spiel und versuchten Druck nach vorne, vornehmlich über die Flügelläufer Daub und Alzubani, aufzubauen. Richtig zwingend wurde es aber zunächst nicht vor der Kiste von Keeper Weber – saß die Viererkette um Traudt/Martjan/Ochs/Mehlhardt doch wie gewohnt fest im Sattel. Es entwickelte sich ein umkämpftes, gerade im Mittelfeld durch viele Zweikämpfe geprägtes, intensives Spiel ohne spielerische Höhepunkte. Mal auch etwas ruppig, aber von beiden Farben immer im Bereich der „normalen“ Gangart eines Derbys mit Spitzenspielcharakter. Mit der Zeit fanden unsere Farben besser ins Spiel und wagten endlich auch den Gang nach vorne. Insbesondere eine Chance von „Seco“ Yaqubi und Coach Traudt mit einem Freistoß ließen den Puls der Anhängerschaft kurzzeitig höherschlagen. Leider ohne zählbaren Erfolg. Die vielen Wege und harte Arbeit unserer Mittelfeldabteilung um „Juma“ Camara, Paul Walzer sowie den Offensivraketen Kurt Gröner, Saibo „Musa“ Singhateh und Mathias Wieland sollten auch erwähnt werden – doch traf man an diesem Sonntag auf eine sicher stehende Defensive, aus der insbesondere A. Weiß als Ruhepol hervorstach. So ging es mit einem 0-0 in die Halbzeit zum Pausentee.

In den zweiten Spielabschnitt fand unser SSC besser als zu Beginn der Partie und hatte wieder leichte Feldvorteile. Chancen nach wie vor allerdings Mangelware. Der Weg ins letzte Drittel sollte so richtig nicht gelingen. Und so kam in der 71. Minute der bestens bekannte Ex-Schielberger und Clubhaus-Enkelsohn Rieger in die Partie, wurde gefühlt wenige Sekunden nach Betreten des Grüns vom herausragenden Mittelfeldmotor Streeb per Zauberpass in der SSC-Box bedient, konnte sich durch zwei Abwehrspieler durchmogeln und aus spitzestem Winkel das 0-1 erzielen. Wie bitter für den SSC – der Nackenschlag während einer Phase, in der man etwas mehr vom Spiel hatte. Weitere Versuche den gegnerischen Keeper endlich in Bredouille zu bringen, scheiterten. Letztlich wurde nur noch ein Freistoßhammer von Wieland richtig gefährlich, der Zentimeter über das Tor rauschte. Das Gefühl, dass nach dem 0-1 an diesem Nachmittag kein weiteres Tor fallen würde, sollte sich bestätigen.

Fazit: Natürlich „schmeckt“ eine Derbyniederlage nicht. Dementsprechend ein bitterer Nachmittag für all diejenigen, die es mit der Traudt/Weber-Equipe halten. Nichtsdestotrotz müssen sich die Jungs von dieser unglücklichen Niederlage nicht verrückt machen lassen. Wir können mit breiter Brust – ganz in Andi-Wagner-Manier – in das letzte Rundenspiel beim SV Nordwest Karlsruhe gehen, um die letzten Zentimeter bis zum Etappenziel ´Relegation` zu nehmen.

Hut ab an dieser Stelle nochmals für die SG aus dem hinteren Albtal. Nach einer solchen Mannschaftsleistung und der brutalen Konstanz über die bisherige Saison schlussendlich wohl verdient den Platz an der Sonne wiedereinnehmen zu können. Das nächste Derby kommt bestimmt – idealerweise wieder doppelt im kommenden Spielkalender.

Leider erreichten uns bereits am Montag die nächsten schlechten Nachrichten: Unser „Albtal-Messi“ Paul Walzer fällt vorerst mit einer Knieverletzung für unbestimmte Zeit aus. Jakob Pilatyk muss sich entgegen aller Hoffnungen erneut einer Kreuzband-OP unterziehen. Kopf hoch, Männer! … Genug Motivation für das große Ziel weiterhin alles in die Waagschale zu werfen!

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